Was ist Flyball?
Flyball kam – wie viele andere Erfindungen - aus Amerika zu uns nach Deutschland. Herbert O. Wegner aus Los Angeles, Kalifornien erfand zu Beginn der 70er Jahre eine Maschine, die einen Ball in die Luft schleudert, wenn der Hund eine Taste betätigt. Damit war die erste Flyballbox erfunden.

In all den Jahren ist bei Flyball das wichtigste nie vergessen worden: Beim Flyball kann der Hund nach Herzenslust rennen, springen und apportieren. Er kann seinen Bewegungsdrang ausleben und wird dafür auch noch belohnt. Flyball ist ein Sport für Hunde, der ihm sowohl körperliche als auch geistige Betätigung abverlangt. Flyball-trainierte Hunde haben den großen Vorteil, das sie jederzeit körperlich bis zum äußersten gehen können und so ihre überschüssige Energien los werden. Eine Mannschaft besteht aus 4 Teams ( 1 Team = 1 Hund + 1 Hundeführer) sowie zwei Ersatzteams. Der Flyball-Parcours besteht aus Start und Ziellinie, vier Hürden, die in einer Linie hintereinander in einem Abstand von drei Metern aufgestellt werden, sowie einer Flyballbox mit fünf Metern Abstand zur letzten Hürde. Der Hund muss zunächst nach einem Startzeichen die vier Hürden überspringen, mit der Pfote die Box betätigen und den herausgeschleuderten Ball fangen. Dann muss er mit dem Ball über die Hürden zurück zur Start-Ziellinie zurückrennen, wo bereits der nächste Hund wartet und die gleiche Aufgabe bewältigen muss. Gewonnen hat die Mannschaft, die mit allen 4 Teams am schnellsten die Hürden überwunden hat.

Grundsätzlich können Hunde aller Rassen und Größen Flyball erlernen. Grundvoraussetzung ist, dass der Hund körperlich gesund ist und Spaß am Spiel mit dem Ball hat.

Flyball ist auch für Menschen geeignet, deren Bewegungen aufgrund von Behinderung oder Alter eingeschränkt sind, da sich nur der Hund sportlich betätigen muss. Man kann Flyball als reines Hobby betreiben oder sich an verschiedenen Meisterschaften (bis hin zur Europameisterschaft) beteiligen. Aber dabei sollte der Spaß am Spiel immer im Mittelpunkt bleiben.